18 Jan 2018
Januar 18, 2018

1. Damen unterliegen 0:3 in Berlin

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MVP Mie Dickau

Am letzen Samstag ging es Auswärts gegen Tempelhof Mariendorf. Verletzungsbedingt mussten die Eimsbüttlerinnen auf die Stammkräfte Stefanie Dinnies (Muskuläre Verletzung Oberschenkel) und Nina Deepen (Schleimbeutelentzündung im Knie) verzichten. Erfreulich dagegen das Comeback von Nele Boyer, die aufgrund einer langwieriger Schulterverletzung in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kam.

An diesem Tag erwischten 1. Damen das, was man wohl einen gebrauchten Tag nennt. Bereits die 15 Minuten Einspielzeit auf dem Feld wirkten chaotisch und waren geprägt durch viele Eigenfehler.  Auch Ermahnungen und Aufmunterungen in der Teambesprechung verfehlten leider ihre Wirkung. Die Berlinerinnen überrollten die Eimsbüttlerinnen im 1. Satz förmlich mit ihrer Effektivität im Angriff. Zudem war das eigene Spiel geprägt von vielen leichten Fehlern, sodass es mit 25:12 eine ordentliche Klatsche gab. Für den zweiten Satz war die Marschroute klar: Weniger Eigenfehler, mehr Druck im Aufschlag und reinkämpfen in der Abwehr. Der zweite Satz begann deutlich ausgeglichener mit guten Abwehr und Angriffsaktionen auf beiden Seiten. Beim 14:12 dann der Schockmoment: Libera Sandra Schneider verletzt sich am Knie und musste unter Schmerzen vom Feld getragen werden und den Rest des Spiels von außen verfolgen. Aussenangreiferin Juli Namneck übernahm die für sie ungewohnte Liberoposition. Nach dem Motto ‚jetzt erst recht‘ versuchten die Eimsbüttlerinnen alles in die Wagschale zu werfen und konnten tatsächlich die darauf folgenden zwei Punkte machen. Dann jedoch übernahmen wieder die Gastgeberinnen das Sagen und brachten den Satz ungefährdet mit 25:18 nach Hause.  Im dritten Satz konnten die Gäste nur bis 5 Punkte mithalten, danach war der Aufschlagdruck der Berlinerinnen für den neu zusammengestellten, ungewohnten Annahmeriegel zu stark, sodass der dritte Satz mit 25:14 wieder deutlich abgegeben wurde. Zusammenfassend muss man sagen, dass fast alle Spielerinnen an diesem Tag ihrer Form hinterhergelaufen sind, abgesehen von Mie Dickau, die eine ordentliche Leistung zeigte und damit folgerichtig zu MVP gewählt wurde und Julie Namneck, die sich als Interim-Libero nichts vorzuwerfen hatte. Schlimmer als die deutliche Niederlage gegen den Tabellenzweiten (Punkte wären natürlich schön gewesen, aber nicht eingeplant) trifft die Mannschaft allerdings der Ausfall von Stamm-Libera Sandra Schneider, bei der derzeit noch unklar ist, ob oder wann sie in dieser Saison nochmal ins Spielgeschehen eingreifen kann. Für sie wird nun die zweite Libera Kathi Sawari übernehmen und am nächsten Samstag gegen den Tabellführer BBSC zu ihrem Drittligadebüt kommen. Wieder einsatzbereit sind erfreulicherweise voraussichtlich Nina Deepen und Steffi Dinnies. Anpfiff in der Bundesstraße. 96 ist um 16 Uhr, schaut vorbei.

Eimsbütteler TV –  Tempelhof Mariendorf 0:3 (-12, -18, -14)

MVP ETV: Mie Dickau

Für den ETV am Ball: Claudia Förster, Kathi Hinrichsen, Sandra Schneider, Anna Jungjohann, Constanze von Meyenn, Nele Boyer, Mie Dickau, Hannah Reich, Hannah Mörke, Svea Frobel, Louisa Marunde und Julie Namneck.